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Göterrache (nie vollendente Geschichte)

Alles begann damit das Lisa im Wohnzimmer saß und sich sorgen um ihren Bruder machte. „Wo bleibt er den nur? Er wollte doch nur schnell zu einer Freundin fahren. Und das war vor 2 Stunden.“ Sie machte sich gewaltige Sorgen. Während sie sich zur Beruhigung ein Buch nahm und eine beliebige Seite aufschlug hörte sie plötzlich etwas knistern. Lisa drehte sie um, doch niemand war in dem Raum zu sehen. Sie suchte nach der Quelle dieses Geräusches fand aber nicht heraus wo es herkam. Als sie Haus nach der Ursache des Knisterns durchsucht und nichts gefunden hatte, fing die Türglocke an zu läuten. Das Mädchen hastete zur Haustür und öffnete sie außer Atem. Und da stand ihr kleiner Bruder Sven, mit einem Grinsen im Gesicht. „Weißt du was für sorgen ich mir gemacht habe! Ich hab 2 Stunden auf dich gewartet. Was hast du die Zeit über getrieben?“ brauste sie gleich auf. Doch das Grinsen in Svens Gesicht verschwand nicht. „Ich hab es dir doch gesagt, dass ich mit Sarah noch für die Schulaufgabe übe. Aber du warst wieder viel zu beschäftigt mit deiner Freundin zu telefonieren, anstatt mir zu zuhören.“ sagte er verschmitzt. Damit traf er den Nagel auf den Kopf, sie hatte mit ihrer Freundin wirklich sehr lange telefoniert. Lisa nickte nur mit dem Kopf und ließ ihn hinein, da war schon wieder dieses seltsame Knistern, sie hörte aber jetzt auch eine Stimme heraus: „Mach dir nicht immer solche Sorgen!“ es hallte als wäre derjenige, der dies sagte, in einem Tunnel. „Sag mal Sven hörst du auch diese Stimme?“ „Was soll ich hören??? Eine Stimme? Nö, was soll damit sein?“ „Ach nichts. Vergiss es.“ Sagte Lisa schnell. Sie wunderte sie warum Sven sie nicht hörte, doch dann war die Stimme mit dem Knistern verschwunden und es kehrte wieder Stille ihn ihrem Kopf ein. Nach dem Abendessen, das nur spärlich ausfiel, da ihre Mutter und ihr Vater auf einem Ball waren, setzte sie sich in ihr Zimmer und überlegt welche Geschenke sie morgen zu ihrem 15. Geburtstag bekommen würde. In Gedanken versunken fing es wieder an zu knistern, doch dieses Mal hörte sie die Stimme deutlicher als zuvor. „Was willst du den zu deinem Geburtstag? Ein neues Fahrrad, einen Fernseher oder noch besser ein neues Laptop.“ Da ihr die Stimme Angst machte versuchte Lisa sie durch Lautes mit Singen zu übertönen . „Jetzt drehe ich bestimmt schon durch!“ dachte sie sich. Die Stimme die sie bis jetzt übertönen konnte wurde noch intensiver, aber das war nicht das Problem. Es war das Knistern, dass sie nicht ertragen konnte. Es hörte sich an als würde man eine Aluminium-Folie über einem eingeschalteten Mikrofon zusammenknüllen und das mit 100.000-facher Lautstärke. Die Stimme Sprach immer wieder von Geburtstag, 15 Jahre und irgendjemandem der Jente oder Jenete hieß. Doch plötzlich brach der ganze Lärm ab und in Lisas Kopf war es totenstill. Das Mädchen überlegt lange ob sie ihrem Bruder von ihrem kurzweiligen Erlebnis erzählen sollte, verwarf diesen Plan aber wieder sofort, da sie dachte, sich das alles nur vor Aufregung wegen ihrem Geburtstag ausgedacht zu haben.


„Mein lieber Sohn, Jente!!!!“ riefe ein laute Stimme hinter dem zusammen- zuckenden Jungen. Er war hochgewachsen, hatte braune Augen und einen verschmitzten Gesichtsausdruck. „Hast du wieder meine Weltenmuschel geklaut?“Jente ließ schnell etwas glitzernes unter seiner weiten Toga verschwinden. „Nnnein hab ich nicht.“ Stotterte er. „Das will ich auch gehofft haben. Aber falls du oder einer von deinen Brüdern sie hat gib sie mir, ich brauche sie heute für meine Sitzung dringend!“ Als sein Vater, ein großer Mann mit blauen Augen, viel zu großen Sandalen und einer Kravatte über seiner Toga, die zum einen falsch gebunden war und zum anderen überhaupt nicht zu seiner Bekleidung passte, verschwunden war holte der Junge das glitzerne wieder aus seiner Toga heraus. Das was er in der Hand hatte war eine kleine Lila-Blau schimmernde Muschel die an einem sehr dünnen Faden hing.

„Misst!“ sagte er laut. „Warum kommt mein Vater immer zu den unmöglichsten Zeiten?“ „Jaja dasch tut er immer.“ hinter ihm kam gerade ein Mann mit einem verrutschten Weinrebenkranz auf seinem Kopf, einer leicht roten Nase und einem Weinkrug in der Hand herbei. „Was machst du den da, Dionysos? Solltest du nicht auf deinem Thron sitzen und dich wieder betrinken?“ fragte Jente mit einem Lächeln im Gesicht. „Naja dasch betrinken hab isch schon getan blosch wo isch nochmal mein, hick, Tempel?“ „Oh beim Zeus, du vergisst aber auch immer in deiner Betrunkenheit wo dein Tempel ist. Komm ich bring dich wieder zu deinem Tempel. Als Jente mit dem Betrunkenen Gott im Gepäck an einem See vorbeikam zog der Junge ihn so weit wie möglich vom Wasser weg. „Hey was machst du da? Ich will doch nur einmal bei meinen Freundinnen vorbei schauen.“ beschwerte sich Dionysos laut stark. Jente verdrehte nur die Augen und führte den Wein-Gott bis vor seinen Tempel, wo er ihn dann auf den Stufen nieder ließ.

„He, wilscht du nischt ein Gläschen mit mir trinken?“ fragte er, doch Jente war schon in dem Weingarten neben an verschwunden.

Die Sonne schien in das lila gestrichene Zimmer, direkt auf die Nase von Lisa.

Sie wachte auf streckte sich, stand auf und schlürfte fast wie ein Roboter ins Bad um sich um zu ziehen und die Haare zu waschen. Als sie, mit noch feuchten Haaren, die Treppe hinunter ging hörte sie ein leises Flüstern. „Sie kommt gerade hinunter“

Als sie ins Wohnzimmer schritt war es dort total dunkel, doch plötzlich wurde das Licht eingeschaltet und ihre Eltern und ihr Bruder standen, mit lustigen Hüten, um den Tisch wo ein Haufen Luftballons und vier Geschenke waren.

„Alles Gut zum Geburtstag“ riefen sie miteinander im Chor.

Lisa lächelte, sie hatte durch die Grübelei von gestern doch noch fast vergessen, dass sie Geburtstag hat. Sofort stürzte sie sich auf ihr Geschenke. Von ihrem Bruder hat sie das Buch „Das Gift der Rose“ geschenkt bekommen und von ihren Eltern ein neues Laptop und eine DVD. Doch auf dem Tisch lag noch ein Geschenk.

„Von wem ist den das Geschenk?“ fragte Lisa.

Ihre Mutter antwortete: „Wir wissen es selbst nicht, das hat heute ein seltsam gekleideter Postbote gebracht.“

Das Mädchen nahm das Päckchen in die Hand und schnürte es auf.

Der Faden der um das Päckchen gebunden war, war braun, sehr fein, aber dennoch reißfest. Als sie den schmalen Karton öffnete lag darin nur ein kleiner Brief mit einem blauen Siegel.

Sie öffnete diesen mit dem Messer und hielt kurz inne als ihr eine kleine Duftwolke, die nach frischer Luft und etwas was Lisa nicht kannte, entgegen kam.

Als sie das Briefpapier öffnete fiel ihr auf, das dass es sich grob anfühlte und es fast durchscheinen war. Dann las sie:


Liebe Lisa,


erst einmal alles Gute zu deinem Geburtstag.

Ich hab eine kleine Bitte an dich, komme heute um 15 Uhr zu der alten Scheune in Früst dort wartest du dann 3 Minuten, wenn du dann keinen siehst verbrenne die kleine silberne Feder die in diesem Brief ist. Ich will dir so viel erzählen.


NOCH UNBEKANNT



Lisa sah auf. „Und was steht in dem Brief und von wem ist er?“ fragte ihre Mutter.

„Ach von einem alten Freund, ich muss dann heute noch weg.“

Irgendetwas zwang sie, ihrer Mutter, ihrem Vater und ihrem Bruder nichts zu erzählen was in dem Brief stand und noch etwas war komisch sie bildete sich ein, dass sie unbedingt zu dieser Scheune musste, auch wenn sie denjenigen nicht kannte der ihr diesen Brief geschrieben hatte.

Es war kurz vor drei Uhr, Lisa fuhr mit dem Fahrrad die Hauptstraße entlang.

Sie hatte sich ihre rote Umhängetasche mitgenommen, darin lag die silberne Feder die in dem Brief war. Sie war etwas fester als andere Federn und sah wie eine Gänsefeder, nur Silber bemalt, aus.

Endlich war sie bei der Scheune, sie war sehr alt und es roch nicht mehr nach frischem Heu, also konnte sie davon ausgehen das sie seit längerem nicht mehr benutzt worden war und wahrscheinlich auch nicht mehr benutzt werden wird.

Ein paar Herzschläge lang blieb sie einfach nur vor der Scheune stehen und betrachtete die Türe, die mit jede mengen Sprüchen „verziert“ worden war.

Dann nahm das Mädchen alle Mut zusammen und ging in die Scheuen, es war dort drinnen sehr dunkel und es roch Muffig, hier und dort hingen ein paar Spinnennetzte in denen sich der Staub verfangen hatte.

Lisa setzte sich auf einen Heuballen und wartete, nahm den Brief und las ihn wieder und wieder. Nach drei Minuten, die sich wie eine Stunde anfühlten, nahm sie die Feder heraus und sah sie noch einmal an.


Jente hüpfte wie ein kleines Kind von einem Bein zum anderen. „Hoffentlich ist sie jetzt schon in der Scheune!“ Er konnte es kaum erwarten das Mädchen zu sehen. Er hatte den Brief Hermes, der manchmal etwas schusselig war, gegeben um ihn Lisa von der anderen Seite zu bringen.

Für den Durchblick:

Jente war so etwas wie die alten Griechen einen Gott nannten, doch ein richtiger Gott war er nicht, sonderen mehr ein Nebengott. Nebengötter gab es sehr viele in seiner Welt, wenn sie „normal (durch eine Verletzung usw.)“ starben, wurden sie wiedergeboren. (Götter, wie Zeus und Co., konnten nie sterben)

Nue manche Nebngötter (zu denen Jente nicht gehörte) konnten wie normale Götter einfach zwischen den zwei Welten hin und her spazieren, für den Rest gab es andere Wege die weit aus gefährlicher waren.

Die eine Welt war die, der Götter und die andere, die der Menschen.

Im Gegensatz zu den Göttern wussten die Menschen nicht, dass es die zweite Welt gab, außer ein paar Ausnahmen. Jentes Eltern waren Zeus und Artemis. Jente selbst hatte noch einige andere Stiefgeschwister, die er teilweise nicht kannte. Doch eine kannte er genau und das war Lisa auf der Erde.

Plötzlich stieg ihm Rauch in die Nase und die Umgebung wechselte seine Farbe.

Da stand er in einer alten Scheune vor einem Mädchen, dass ihn mit weit aufgerissenen Augen anstarrte. Doch in Wirklichkeit stand er vor einem Spiegel,

dieser war eine Verbindung zu Erde. Wie bei uns ein Telefon nur mit einem Bild das die Person mit der man Verbindung hat, zeigte was sie gerade machte und diese auch lebensecht aus sah.


Lisa stand vor dem Jungen, er sah sie an und lächelte. Sie schätze ungefähr ab wie weit dieser weg stand. Sie wollte näher an ihn herantreten, prallte aber plötzlich gegen etwas hartes und wurde zurückgestoßen, so dass sie in einen der alten Heuballen fiel und eine Mäusefamilie aufschreckte.

„Oh, Entschuldigung! Ich hätte dich vorher Warnen sollen. Tut mir echt leid!“

Lisa fuhr zusammen. Sie kannte diese Stimme konnte sie aber noch nicht dem Besitzer zuordnen. „Woher kennst du meinen Namen, wer bist du und warum in alles in der Welt steht hier eine Glasscheibe?“

„Oh! Ich hab mich noch gar nicht vorgestellt! Also ich bin Jente und deinen Namen kenne ich …..... nun ähm …... es ist doch schwieriger als ich es mir gedacht hatte. Gegen das du gelaufen bist, ist keine Glasscheibe sondern Weltenschutz.“

Das Mädchen sah in fragend an.

„Ja ich weiß ich muss deutlicher werden. Weltenschutz ist so etwas wie, …....... nun ja doch es ist fast wie eine Glasscheibe, nur dass, das hinter der Glasscheibe steht eigentlich gar nicht an Ort und Stelle, sondern ist von einer anderen Welt. Wie ein ein Fernseher, nur man kann mit demjenigen auch sprechen und ihm nicht nur zusehen und hören was er sagt.“ Das Mädchen sah sich in der Scheune um:

„Ok, wo ist hier die versteckte Kamera? Sven komm sofort aus deinem Versteck!

Das ist gar nicht lustig!“ Lisa dreht sich zu dem Jungen, der sie verwirrt ansah:

„Und wie heißt du richtig? Hat dich mein Bruder angeheuert um mich auf den Arm zu nehmen?“ Sie rannte aus der Scheune und schrie aus Zorn“ Ihr seid doch alle Hirnverbrannt und das an meinem Geburtstag, wo ich mit Freundinnen was unternehmen hätte können. Ich bring dich um Sven! Ihr.......“

weiter kam sie nicht, ihr wurde plötzlich schwindelig und sie sank zu Boden.


„So und jetzt hast du sie umgebracht! Hoffentlich nicht!“ Jente kniete neben Lisa am Boden, daneben lag eine zerbrochene Glaskugel, aus der lila Rauch heraus stieg. Er hatte sie sich von Dionysos „ausgeliehen“ als er ihn zu seinem Tempel brachte. Es war eine Art Transport zu seiner Welt, doch nicht jeder Nebengott überstand diese Reise sicher, entweder fehlte ihm ein Teil seiner Erinnerung oder die Seele trennte sich während der Reise vom Körper.

Er hatte die Kugel auf den Boden geschmissen und an Lisa gedacht um sie hier her zu bringen, als sie wütend aus der Scheuen rannte, er musste dieses Risiko eingehen. Er wollte ihr zeigen, dass das alles wahr war, was er ihr gesagt hatte.

Doch jetzt fand er die Idee, sie in seine Welt zu bringen nicht mehr so einfallsreich.

Das Mädchen bewegte sich und schlug die Augen auf, die erste Reaktion auf Jente der neben ihr saß war, dass sie ihm in das Gesicht schlug.

„Du Mistkerl! Nimm deine Hände von mir!“ Der Junge ließ Lisa's Kopf den er gestützt hatte sofort los und sprang auf.

„Wenigstens weiß ich jetzt, dass es dir gut geht, wenn du gleich so reagierst.“

sagte der Junge mit schmerzendem Gesicht.

„Ach ja, die Witze gehen dir wohl nicht aus, mal sehen ob du sie noch so leicht über die Lippen bekommst, wenn ich dir die Knochen breche!“

Lisa stand hastig auf und raste auf Jente zu, doch ihr Knie knickten plötzlich ein und sie viel zu Boden. Jente selbst rannte schnell zu iht. „Geht es dir gut? Hast du dir etwas getan?“ fragte er vorsichtig. „Natürlich geht es mir gut was sonst!

Was mache ich eigentlich hier? Was ist das für ein Ort?“ Die Wut auf Jente war plötzlich verschwunden, wie weggeblasen.

„An was kannst du dich noch erinnern?“

„Ähm.... daran, dass ich wegen irgendetwas in einer Scheune war und....“

Lisa rieb sich die Stirn „und danach hinaus gelaufen bin,du warst in der Scheune, glaube ich zumindest, ansonsten... hm... doch ich hatte Geburtstag, da war ein kleines Päckchen mit einem Brief.“

„Ok es ist alles in Ordnung, Gott sei Dank!“

„Was ist in Ordnung und kannst du mir endlich sagen wo ich hier bin?“

„Ach nichts. Du bist hier. Hier in meiner und deiner Welt.“

„Naja in deiner Welt, das verstehe ich ja noch aber in meiner Welt? Das ist nicht der Ort den ich kenne. Ich bin hier ganz wo anders, nicht zu Hause oder in der Umgebung. Ich verstehe dass einfach nicht.“

Jente sah Lisa traurig an. „Sie ist so Ahnungslos, sie weiß gar nichts. In was habe ich sie da reingezogen.“ Das Mädchen stand auf und sah sich um, sie ging ein paar Meter und wäre fasst über einen Stein gestolpert, wenn sie von Jente nicht festgehalten worden wäre.

„Komm ich bring dich jetzt erst einmal zu mir und dann isst du etwas kräftiges.“

Lisa widersetzte sich Jente nicht sie war viel zu verwirrt als sich mit ihm jetzt in ein Wortgefecht zu stürzen.


Nach 20 Minuten, die Jente mit Lisa im Schlepptau fast wie eine Ewigkeit vorkam,

waren sie bei ihm zu Hause angekommen. Sein Haus, dass er von Hermes beim Karten spielen gewonnen hatte, war klein und aus weißem Mamor gebaut, mit kleinen Verzierungen aus purem Gold.

Lisa, der es wieder etwas besser ging, staunte nicht schlecht als sie das Haus sah. „Gehört das dir ganz alleine? Es ist einfach unglaublich.“

Jente freute sich über das Kompliment: „ Ja das ist ganz alleine meins. Ich habe es bei einer Pokerrunde mit Hermes gewonnen.“

Lisa sagte spöttisch: „Ja klar, du willst mir immer noch weiß machen, dass ich hier auf einer anderen Welt bin und es die griechischen Götter wirklich gibt.“

Der Junge verdrehte die Augen:“ Natürlich gibt es die ansonsten wäre ich nicht da und du auch nicht.“ Er hätte sich auf die Zunge beißen können, Jente wollte Lisa erst später alles erklären. „Wie meinst du das? Ich wäre nicht hier?“

„Lass es mich dir drinnen erklären, hier draußen sind zu viele Augen die dich sehen könnten.“ Als Jente dies gesagt hatte schleifte er Lisa in sein Haus hinein.

Im Haus Innerne selbst war es noch erstaunlicher. In jeder Ecke stand eine Statue und goldene Verzierungen waren an der Wand zu sehen, nur eins brachte das ganze aus dem Gleichgewicht. Mitten im Zimmer stand ein Flachbildschirm-

fernseher mit einer Playstation, einer Wii, einem nagelneuen Receiver und davor eine schwarze Couch auf der ein Laptop lag.

In der Küche sah es nicht anders aus. Zwischen dem weißen Mamor und einem Tisch der mindestens 1000 Jahre alt zu sein schien, war an der Wand eine absolut makellose, moderne Küchenzeile.

„Wo... wo hast du das alles her? Ich meine, auf dem ganzen Weg zu dir habe ich nur Läden gesehen die uraltes Zeug verkaufen.“

„Das hat mir Hermes alles von deiner Welt mitgebracht, jedes mal wenn er auf der Erde ist nimmt er mir Dinge mit die ich bei ihm bestellt habe. Natürlich habe ich sie etwas mit meiner Kraft aufgebessert, aber das wirst du gleich selbst sehen.

Was willst du essen? Sag schon, egal was.“

Lisa verspürte Lust nach einem Nudelauflauf den ihre Mutter immer machte, also bestellte sie sich ihn bei Jente. Dieser drückte auf einen Grünen Knopf an der Wand und die Ofentür sprang auf und darin war der Nudelauflauf, die Küche duftete sofort danach und Lisa lief das Wasser im Mund zusammen.

Jente teilte den Auflauf in zwei Hälften legte sie auf zwei Teller die wie aus dem Nichts auftauchten und mit ihrem Belag dann auf den Tisch zu flogen.

Lisa blieb der Mund offen stehen, sie konnte aber musste es glauben, dass tatsächlich ein Teller vor ihr auf den Tisch flog.

Jente setzte sich amüsiert über den Gesichtsausdruck von Lisa, ihr gegenüber.

„Glaubst du mir jetzt dass es so etwas wie Götter gibt?“ Das Mädchen nickte nur mit dem Kopf. „Ach warte ich habe noch etwas vergessen.“ Er sagte laut „FERRAMENTUM“. Plötzlich tauchte neben Lisa`s Teller Gabel und Messer auf. „Komm schon, ich habe gemeint du hast Hunger. Das Essen ist nicht giftig und das Besteck tut dir nichts an.“ sagte Jente, weil Lisa das Essen einfach nur anstarrte. Sie sammelte sich wieder und aß ein wenig von dem Auflauf. Wie sie feststellte schmeckte er genau so wie bei ihrer Mutter, sie aß den ganzen Teller leer und war verwundert, dass sie so viel essen konnte. Als sie das Besteck neben den Teller legte verschwand alles und Lisa hörte hinter Jente den, wie sie vermutete, Geschirrspüler rauschen. „Also wie ist das jetzt hier alles...“ fing sie an, doch der Junge unterbrach sie. „Lass es uns auf meiner Couch bequem machen, dann erkläre ich dir alles. Und ich verspreche dir du wirst alles, was du willst, von mir erfahren.“ Lisa nickte und folgte ihm in das Wohnzimmer dort schob er sein Laptop bei Seite und setzte sich Lisa im Schneidersitz gegen über. „Also wo soll ich anfangen? Ok ich glaube ich hab`s . So wie du bestimmt aus deinem Schulunterricht weißt, gab, nein, gibt es verschiedene Götter, das habe ich versucht dir zu erklären. Und diese Götter gibt es wirklich, dass meine ich ernst!“ Lisa verdreht nur die Augen aber glaubte ihm langsam die ganze Geschichte. Die Götter oder „die Mächte“ wir wir unsere Obersten nennen haben sich vor Jahrhunderten vom Olymp, den kennst du doch, oder?“ fragte Jente Lisa, diese überlegte. „Ja ich glaube schon.“ Jente fuhr weiter: „Also sie haben sich auf diese Welt zurückgezogen, da sie bei den Menschen immer mehr in Vergessenheit gerieten. Sie wurden nicht mehr verehrt. Naja wer kann ihnen das verübeln, schließlich haben sich unsere Mächte immer auf der Erde bekriegt und somit viele Orte zerstört und Leid über die Menschen gebracht. Was meinst du warum der Vesuv in Pompeij ausgebrochen ist? Das war keine „Naturkatastrophe“, sondern ein Streit zwischen Hades und meinem, ach so geliebten, Vater Zeus.“ Dem Mädchen rutschte eine Frage heraus, obwohl sie Jente nur zuhören wollte: „Warum wurden sie denn nicht mehr verehrt? Es wusste doch keiner, dass diese Katastrophen durch die Götter hervorgerufen wurden.“ „Naja, es gab schon einige Sterbliche die wussten warum sich auf der Erde alles auf den „Kopf“ stellte, schließlich brauchen ja auch die Mächte Kontakte zu den Menschen. Sie wollten immer beliebt sein und sind deshalb auch des öfteren bei normalen Leuten aufgetaucht und haben sich durch die Menge gefragt warum und welcher Gott zur Zeit am beliebtesten war. Und so versuchten sie ihre Rivalen auszuspannen, in dem sie den Menschen etwas besseres bieteten. Naja und nicht alle Leute waren dumm und kamen manchen Göttern auf die Schliche und erfuhren auch so einige ihrer Geheimnisse.“ Lisa widerfuhr wieder eine Frage: „Haben die Götter dann auch Schuld am ersten und zweiten Weltkrieg?“ Jente lächelte, da es ihm jetzt richtig viel Spaß machte Lisa alles über die Mächte zu erklären. „Ja doch unter anderem, aber sie waren nicht ganz alleine daran Schuld. Ich versuche dir jetzt alles , aber wirklich alles zu erklären.

Lisa ging gerade nach Hause, Jente hatte ihr wirklich alles erklärt was sie wissen wollte, danach waren sie aus seiner Villa gegangen und hatten noch ein paar Mal den Sprung zwischen ihrer Welt und der Götterwelt, in einer verlassenen Ecke eines Weingartens, geübt. Dabei musste sie die Luft anhalten und sich das Wort „ORBIS“ denken um den Weltensprung zu absorbieren, um wieder zu Jente zu kommen hielt sie sich die Ohren zu und dachte an das Wort „DEIS“. Anfangs wurde ihr nach dem Sprung immer etwas schwindelig, doch nach mehreren Übungen legte sich das Gefühl. Sie konnte es immer noch nicht glauben, dass ihre Eltern nicht ihre „richtigen“ Eltern waren, naja gut biologisch gesehen schon, aber darum ging es jetzt nicht. Lisa fühlte sich fast wie ein schwarzes Schaf in der Familie, doch Jente erklärte ihr, dass ihre Familie ihre wirklich Familie ist und nur ein Teil von ihr zu den Göttern gehört. Das Mädchen war etwas verwirrt von seiner Erklärung, fühlte sie aber dennoch besser. Sie wusste nun auch, dass der Vater von Jente Zeus war. Seine Mutter kannte er nicht doch vermutete, dass sie Jalina, eine ca. 40 Jahre alte Nebengöttin und derzeitige Freundin von Hermes, ist

21.12.13 20:29

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